Rundwanderung zum Horner und Schiffbeker Moor

Rundwanderung zum Horner und Schiffbeker Moor

Zuerst einmal einige Frühlingsgrüße …

Eine Nachbarin hatte mich indirekt über das Internet darauf aufmerksam gemacht, dass es in Horn nicht nur den Freizeitpark Horner Rennbahn gibt, sondern auch das Horner Moor. Also habe ich gleich einmal einen Blick auf die Landkarte getan und stellte fest, es gibt nicht nur das Horner Moor, sondern daneben auch noch das Schiffbeker Moor. Und dazwischen einen namenlosen Teich. Und da das Wetter gut war und die Sonne schien, machte ich mich gleich auf den Weg.

Möwen auf dem Horner Moor

Es wird endlich Frühling. Am 1. März war ja schon der metereologische Frühling. Und mit dem Klimawandel kommt er sogar noch etwas früher. Also unbedingt die dicke Jacke zuhause lassen, bei zweistelligen Temperaturen reicht der dicke Pullover. Und anders als an den wenigen anderen Tagen, als im Herbst und Winter einmal die Sonne schien, schien sie heute wirklich fast den ganzen Tag über.

Blick von Süden auf das Horner Moor

Das Wetter war somit gut und wie es ein Fotograf braucht. Den ganzen Tag Sonne. Nur gegen Abend auf  dem Nachhauseweg verdunkelte sich der Himmel etwas und Bewölkung zog auf. Aber das war mir dann auch egal, denn da hatte ich meine Fotos bei Sonnenschein schon fotografiert und war durch das Wandsbeker Gehölz auf dem Nachhauseweg.

Weitere Vogelarten auf dem Horner Moor

Nördlich vom Horner Moor ist derzeit eine sehr große Baustelle, ich konnte nicht genau sehen, welche Bauarbeiten dort durchgeführt werden. Der erste Weg, um um die Baustelle herum und zum Horner Moor zu gelangen, führte in eine Sackgasse. Aber die Bauarbeiter hatten für Fußgänger eine Umgehung der Baustelle und damit auch Zugang zum Horner Moor eingerichtet.

Teich

Das Horner Moor ist ein kleinerer See. Und wie so viele Seeanlagen besteht er auch aus den üblichen Komponenten. Es ist eine Parkanlage mit Kinderspielplatz, Wiesen und See.

Blick auf das Schiffbeker Moor

Und zwischen dem Horner Moor und dem östlich davon liegenden Schiffbeker Moor befindet sich noch ein kleinerer, namenloser Teich. Er hat auf der Landkarte einfach keinen Namen.

Weitere Besucher

Auch das Schiffbeker Moor, größer als das Horner Moor, ist eine Parkanlage mit Kinderspielplatz, Wiesen und See. Zusätzlich hat dieser Park aber auch zwei größere Fussballplätzen. Der See wird gern von diversen älteren Menschen frequentiert, die sich dort auf Parkbänken zum nachmittäglichen Schnack treffen. Und ihre Freizeit dort verbringen.

Besucher in der Parkanlage des Schiffbeker Moors

Beide Seen bzw. der Teich waren gut zugänglich und fast komplett umrundbar. Besonders am Schiffbeker Moor fanden sich auch viele verschiedene Vogelarten wie Gänse, Enten, Möwen und Tauben.

Im Gegenlicht

Auf dem Rückweg kam ich dann noch durch das Einkaufszentrum Horn. Das EKZ ist nicht besonders schön oder attraktiv. Aber es gibt unter anderem ein Restaurant und ein Café, man kann somit draußen sitzen, einen Kaffee schlürfen und das schöne Wetter genießen. Und da ich heute noch nicht einkaufen war und noch einige Artikel brauchte, habe ich einen kurzen Abstecher in den Discounter Penny gemacht und habe eingekauft.

Den Nachhauseweg schlug ich durch die mir gut bekannten Wege des Wandsbeker Gehölzes ein. Und wie oben erwähnt, zog dann eben gegen Abend Bewölkung auf. Aber da war der Tag ja auch schon fast vorbei und die Wanderung und Fototour somit beendet.GPX-Datei zur Streckenführung zur Rundwanderung zum Horner und Schiffbeker Moor

Rundwanderung zu den 9 Seen in Wandsbek

Rundwanderung zu den 9 Seen in Wandsbek

Es war Sonnenschein angekündigt. In diesem Herbst und Winter eine Seltenheit. Das war bisher der dritte Tag im Herbst und Winter, an dem die Sonne den ganzen Tag über scheinen sollte. Ansonsten war immer alles trübe, bewölkt und sehr verregnet. Leider hielt aber das sonnige Wetter nicht den ganzen Tag über. Es gab immer wieder bewölkte Abschnitte. Und dies natürlich meistens immer dann, wenn ich ein bestimmtes Motiv fotografieren wollte. Daher sind die Ausbeute meiner Wanderung und Fototour fast alles nur Fotos bei Bewölkung.

Kleiner Ziegelsee
Schwer zugänglich

Versprechen Sie sich auch nicht zu viel von den in der Überschrift angekündigten 9 Seen. Dies war heute eine Wanderung zu diversen Seen, wie ich sie bisher in Hamburg noch nicht erlebt habe. Denn fast alle dieser Seen waren teilweise sehr schwer erreichbar. Der Grund dafür ist, dass sie fast alle inmitten einer Kleingartensiedlung liegen und diese Seen somit fast alle mit Wochenendhäuschen fast komplett zugebaut und schwer erreichbar sind. Einige Seen sind sogar komplett umbaut und für einen Fussgänger nicht erreichbar. Somit gibt es auch nicht von allen Seen Fotos. Und Sie müssen sich auf der Rundwanderung darauf einstellen, dass Sie sehr viel durch bebautes Gebiet wandern.

Großer Ziegelsee
Nur durch die Gärten des Kleingartenvereins zu fotografieren

Deswegen dürfen Sie sich auch von der Bezeichnung Rundwanderung nicht zu viel versprechen. Die meisten Seen haben keinen Spazierweg, auf dem man sie umrunden kann. Und Sie somit auch bei den kleinen Strecken im wahrsten Sinne des Wortes keine Rundwanderung machen können. Auch das habe ich auf meinen Wanderungen bisher nicht erlebt, alle bisherigen Seen und Teiche ließen sich komplett umrunden. Manche Seen sind auch nur durch Sackgassen erreichbar. Oder man kann sie zu nur einem Teil einer Umrundung erreichen.

Pohlmannsee, nur von Osten zugänglich

Und da diese Seen somit insgesamt schwer erreichbar und zu fotografieren sind, finden Sie auf meiner Streckenführung auf der Landkarte diverse Stücke, auf denen ich eine Sackgasse hineingegangen bin. Um den See zu erreichen. Und zu fotografieren. Und musste dann den gleichen kurzen Weg wieder zurück gehen. Aus diesem Grund habe ich diese kleinen Sackgassen auch in der Streckenführung nicht entfernt, sondern belassen.

Parkbesucher der ehemaligen Trabrennbahn

Ich kann nicht allen Seen auf den Fotos einen Namen geben, denn einige sind vermutlich zu klein und haben auf diversen Landkarten von Hamburg definitiv keinen Namen. Oder sie heißen einfach „Teich“.

Westlicher See der Parkanlage Trabrennbahn
Ein anderer Blickwinkel

Die ehemalige Trabrennbahn, wie sie auf bestimmten Landkarten noch benannt wird, besteht ja nicht mehr. Um die Trabrennbahn herum ist eine Wohnsiedlung gebaut. Und die Trabrennbahn selbst besteht nun aus einem Park mit Wiesen, zwei Seen und einem Kinderspielplatz.

Der östliche See des Parks Trabrennbahn
Ein weiterer Blick darauf

Ein Teich, passenderweise auf einer Landkarte nur Fischteich genannt, trägt diesen Namen vermutlich zurecht. Er schien mir zwar ökologisch gesehen ziemlich umgekippt zu sein, denn er war voller grüner Algen. Aber dass er einen bestimmten Fischbestand haben muss, scheint richtig zu sein, denn einerseits war dort ein großer Tierbestand zu sehen – Reiher, Gänse, Enten – und andererseits war zur Zeit meiner Wanderung ein Reiher gerade auf der Jagd und suchte Nahrung in dem Teich.

Schöne Allee an der Lehmgrube Tegelsee
Lehmgrube Tegelsee
Ein weiterer Blick auf den See

Südlich dieses Teiches konnte ich dann übrigens mit eigenen Augen sehen und bestätigen, dass es in Hamburg nicht nur einen Jungfernstieg gibt. Und zwar den an den Binnenalster im Zentrum Hamburgs, die Vorzeigestraße und Flaniermeile. Nein, der von Westen nach Osten südlich des Fischteichs verlaufende Spazierweg trägt auf den Landkarten auch den Namen „Jungfernstieg“.

Mit Fischbestand
Eine wenige Momente mit Sonnenschein
Aber der See scheint ökologisch ziemlich umgekippt zu sein

Wenn Sie übrigens auf dem Rückweg, auf dem ich einfach der Nase nach der Wandse gefolgt bin, die dort noch zu findenden 3 weiteren Seen zu den oben genannten 9 Seen hinzuzählen, kommen Sie auf eine Rundwanderung entlang von 12 Seen! Hamburg ist nicht nur grün, es hat auch viele Seen, Teiche und Tümpel. Nicht umsonst hebt die Tourismusbranche gern hervor, dass Hamburg mehr Brücken als Venedig hat!

Entlang der Wandse nach Hause …

GPX-Datei zur Streckenführung für die Rundwanderung zu den sieben Seen in Wandsbek

Wandse –> Farmsen-Berne

Teiche-Wanderung von Marienthal nach Farmsen-Berne

Schattenspiel am Kuperteich

Mein heutige Wanderung geht von Marienthal in den Nordosten von Hamburg, nach Farmsen-Berne. Entlang an 5–6 Teichen und diversen kleinen veralgten Tümpeln.

Es beginnt im Eichtalpark

Die Länge der Wanderung in eine Richtung beträgt etwa 9 km und die Dauer etwa 2 h 15 Min. Dies ist jedoch kein Rundwanderung, sondern eine Wanderung nur in eine Richtung, also als eine Art Einbahnstraße. Auf dem Rückweg wäre ich genau den gleichen Weg entlanglaufen. Daher habe ich mich bei dem Rückweg für eine Fahrt mit dem ÖPNV, der in Hamburg HVV heißt, entschieden. Man kann alternativ den Bus oder die U-Bahn nach Wandsbek nehmen.

Reiher am Eichtalteich

Bedacht werden muss, dass ich auf der Wanderung unterwegs immer mal wieder stehen geblieben bin und fotografiert habe. Die reine Wanderdauer dürfte somit knappe 2 Stunden betragen.

Reiher am Nordmarkteich

Die Wanderung beginnt in Marienthal, geht dann durch Wandsbek, durch Tonndorf, schließlich durch Rahlstedt und endet in Farmsen-Berne.

Kleiner Tümpel mit vielen Algen

Ich wandere als erstes durch den Eichtalpark am Eichtalteich vorbei, dann folgt ein kleiner Teich ohne Name, er heißt auf der Karte tatsächlich nur Teich. Schließlich kommt der Nordmarkteich, dann der Ostender Teich und der Kupferteich. Meine Wanderung endet am Rhb Berner Au.

Ostender Teich

Wer sich nun fragt, wieso der letzte Teich nur Rhb auf der Karte heißt, ist zunächst genauso unschlüssig, wie ich es gewesen bin. Und ich musste erst eine Weile recherchieren, bis ich die ganz einfache und plausible Erklärung fand. Rhb bedeutet Rückhaltebecken. Der letzte Teich heißt also Rückhaltebecken Berner Aue.

Kuperteich

Ach ja, nicht unerwähnt lassen will ich natürlich, dass ich die Wanderung entlang von diversen kleinen Bächen vornehme, an denen meistens der Spazier- oder Wanderweg entlangführt. Es beginnt in Wandsbek mit der Wandse – Achtung, Namensgeber für den Stadtteil. Dann folgt in einem kurzen Abschnitt ein kleiner Seitenbach der Wandse, die Rahlau – Achtung, erneut Namensgeber. Und den Rest der Wanderung ging ich an der Berner Aue entlang – vermutlich auch Namensgeber. Wobei es sich aber immer um denselben Bach handelt, der nur entlang der Wanderung mehrmals seinen Namen ändert.

Berner Aue mit sehr geringem Wasserstand

Die Wanderung war schön, zog sich allerdings etwas hin. Aber ich war doch erstaunt, dass sich entlang dieses Baches, der doch eigentlich nur immer wieder den Namen wechselt, so viele Teiche und Tümpel zu finden sind. Manche sind sicherlich auch Badeseen, und manche bevorzugte Anglerreviere.

Rhb Berner Aue

Den Rückweg macht man dann der Einfachheit halber mit dem Bus oder der U-Bahn nach Wandsbek. Eine einfache Strecke von 2 Stunden Fussweg zum Rückhaltebecken Berner Aue ist meines Erachtens schon ausreichend für eine Wanderung an einem sonnigen Sonntag. Außerdem kann man dann auf dem Rückweg von Wandsbek zum Startpunkt der Wanderung in Marienthal noch einen kleinen Umweg durch das bestens bekannte Wandsbeker Gehölz machen.

GPX-Datei der Streckenführung zum Download für die Teiche-Wanderung von Marienthal nach Farmsen-Berne

Alles in allem war ich dann 12,5 km und 4 Stunden unterwegs. Und war dann froh, dass ich heute Abend vor dem Fernseher die Füße hoch und auf das Sofa legen und ein wenig chillen konnte.

Rundwanderung Marienthal – Jenfelder Moor(-Park)

Rundwanderung Marienthal – Jenfelder Moor(-Park)

Mehr See als Moor: Angekommen am Jenfelder Moor

Wenn Sie Bewohner von Wandsbek oder Marienthal sind, ist dies eine gute Empfehlung für eine einfache, kurzfristig einzuplanende Rundwanderung zu einem in der Nähe liegenden See, bei dem es auch für den Sommer zahlreiche Liegewiesen für Wochenendausflüge gibt.

Durch die Schimmelmannstraße in Marienthal …
… und in Jenfeld West

Es ist eine Alternative zum Eichtalpark in Wandsbek. Und näher und somit schneller zu Fuß zu erreichen als der Mühlenteichpark oder der Öjendorfer See.

Einfamilienhäuser in Jenfeld West
Der Spazierweg durch die Einfamilienhäuser

Es handelt sich um das Jenfelder Moor oder den Jenfelder Moorpark. Wobei diese Beschreibung etwas irreführend ist, denn es handelt sich nicht direkt um ein Moor, sondern um einen recht großen See. Nur der Jessenteich macht seinem Namen alle Ehre, denn er ist klein wie ein Teich und von Marienthal kommend dem Jenfelder Moor vorgelagert.

Angekommen am Jessenteich
Jessenteich mit viel Seerosenbewuchs

Wie oben beschrieben, gibt es im Jenfelder Moorpark einige Liegewiesen, die man im Sommer mit der Familie, mit Freunden oder auch allein zum Grillen oder Chillen nutzen kann – nettes Wortspiel.

Ein weiterer Blick auf den Jessenteich
Der weitere Weg um den Jessenteich herum
Totholz im Jessenteich

Ansonsten durchquert man bei dieser Runderwanderung zuerst Marienthal. Und hier speziell die Schimmelmannstraße, die ja für sich genommen als Allee mit dichtem Baumbestand schon ansprechend genug ist. Auch der Rückweg durch die Rauchstraße – ebenfalls eine Allee mit dichtem Baumbestand – ist optisch sehr attraktiv. Diese Gegenden von Marienthal sind eher etwas für die Gutbetuchten in Marienthal, stehen hier doch sehr viele, opulente Einfamilienhäuser.

Angekommen am Jenfelder Moor

In Westen Jenfelds geht es zuerst ebenfalls durch Gebiet mit vielen Einfamilienhäusern, durch die einige Spazierwege führen, die auch gern von Hundebesitzern zum Gassigehen in Anspruch genommen werden.

Mehr See als Moor
Relativ großer See

Dieser Rundwanderweg ist auch meine erste Tour, die ich beim Wandern mit Tracking aufgenommen habe und somit der Community zur Verfügung stelle.

Kleine Brücke über einen der Wasserzuläufe

Solch ein Tracking hat ja schon so seine eigenen Gegebenheiten und Anforderungen. Besonders, wenn man die Tour gleichzeitig als Fotoshooting versteht. Jeder Fotograf, der schon einmal eine Wanderung durchgeführt und dabei fotografiert hat, kennt die Besonderheiten, wenn man Motive sieht und erkennt und in wenigen Sekunden entscheiden muss, ob man sie fotografieren will oder doch weitergeht.

Das Jenfelder Moor bei bewölktem Himmel

Denn beim Tracken sollte man es tunlichst unterlassen, 20–30 Meter weiterzugehen, sich für ein Motiv umzuentscheiden, zurückzugehen und ein Motiv dann doch zu fotografieren. Denn dann hat man kurze, zurückführende Pfade im Tracking einer Tour, die niemand haben will und niemand versteht.

Der Rückweg durch die Schimmelmannstraße in Jenfeld West

Zielführend ist hier, ein Tracking flüssig und ohne Unterbrechung durchzuführen, so dass man eine solche Route auch am Ende der Wanderung vorliegen hat und sie so anderen Teilnehmern der Community zur Verfügung stellen kann.

Die Rauchstraße, eine Allee mit vielen Bäumen

So habe ich bei dieser Tour, um ein flüssiges Tracking zu gewährleisten, auch eine auf dem Weg vorhandene Baustelle, die das Weitergehen als Fußgänger durch ein ebensolches Verbotsschild untersagte, einfach ignoriert und habe mich irgendwie durch diese Baustelle hindurch gemogelt. Fragen Sie am besten nicht, wie ich das gemacht habe.

Die Streckenführung der Rundwanderung

Der Jessenteich und das Jenfelder Moor nebst umgebendem Jenfelder Moorpark ist sehr nett und ansprechend. Sie waren mir bis dato nicht bekannt, ein Nachbar hat mich auf dieses Wanderziel hingewiesen. Aber jetzt habe ich ein weiteres Ziel, das in nächster Nähe und schnell an einem Nachmittag erreichbar ist. Und auf dessen Liegewiesen oder auch Parkbänken man durchaus für kurze Zeit verweilen und entspannen kann.

Die GPX-Datei zum Download:

Rundwanderung Marienthal – Jenfelder Moor

Beim Nachhauseweg ließ sich dann auch die Sonne – wie es auch in der Wettervorhersage mitgeteilt wurde – blicken und ich konnte einige wenige Fotos noch bei Sonnenschein machen. Aber die größte Anzahl der Fotos im Park hatte ich bei bewölktem Himmel schon gemacht. Aber man kann eben nicht immer auf perfekte Lichtverhältnisse beim Fotografieren hoffen. Sondern auch mal bei weniger gutem Licht fotografieren. Dann stellt man eben die Lichtempfindlichkeit der Kamera ein wenig höher. Für die Verwendung der Fotos auf dieser Website im Internet ergibt dies nicht so sehr gravierende Qualitätsunterschiede.

Öjendorfer See

Wanderung zum Öjendorfer See

Ab und zu berichte ich ja über Unternehmungen wie Wanderungen in und um Hamburg, bei der ich auch etwas Kulinarisches zu mir nehme, und sei es nur unterwegs ein kaltes Getränk wie ein alkoholfreies Bier.

Die Belohnung

Um diesen kulinarischen Part gleich zu Beginn abzuschließen, hier das Foto, das ich heute in meinem Kiosk in Marienthal mit dem Smartphone aufgenommen habe und das das edle Getränk zeigt, mit dem ich mich nachträglich für meine lange Wanderung am Sonntag selbst belohnt habe.

Bäume in Parkanlagen-Kuhle

Ich habe am Sonntag eine lange Wanderung zum Öjendorfer See gemacht. Ob man dies als Wanderung bezeichnen kann, weiß ich nicht, denn innerhalb Hamburgs ist es schon etwas schwierig, auch mal einen Hügel erklimmen zu können. Aber die Hügel in Parkanlagen oder an Badeseen wie dem Öjendorfer See können auch dazugehören.

Baumbestand im leeren Bachbett

Ich selbst lebe in Marienthal, einem Stadtteil, der im Osten Hamburgs liegt und zum Bezirk Wandsbek gehört. Der Öjendorfer See liegt verständlicherweise im Stadtteil Öjendorf und liegt noch weiter im Osten von Hamburg.

Weiterer, leerer Bachverlauf

Generell mache ich sonntags, da ich hier mehr Zeit habe, einen längeren Spaziergang durch einige Waldstücke in meinem Stadtteil, insgesamt meistens etwa 6–8 km, und der Spaziergang dauert etwa 1 3/4–2 Stunden. Also auch schon ein längerer Spaziergang.

Holzbrücke an einem Spazierweg

Doch diese Wanderung, die ich mir vorgenommen und durchgeführt habe, war schon ein größerer Brocken und hat mich, in meinem Alter, auch schon fast an meine Grenzen gebracht. Die Strecke von meiner Wohnung zum See dauerte eine Stunde. Der See selbst ist sehr groß, und somit dauerte die Umrundung des Sees nochmals eine Stunde. Und der Rückweg eben auch nochmal eine Stunde.

Westliche Parkanlage Öjendorfer See

Da ich ja meine neue DSLR-Kamera dabei hatte, habe ich unterwegs Fotos gemacht und dafür nochmals insgesamt eine halbe Stunde benötigt. Ich war somit insgesamt 3,5 Stunden zu Fuss unterwegs. Und bin 12 km gegangen.

Bachverlauf am Öjendorfer See

Dies allerdings bei schönem Sonnenwetter. Und wie es sich für den Sommer gehört, mit passendem Schuhwerk, und zwar Trekking-Sandalen. Also Luft ist genug an meine Füße gekommen. Und die Sandeln waren robust genug für die Dauer der Wanderung.

Blick auf das Ostufer des Öjendorfer Sees mit Badewiesen

Aber wie schon erwähnt, beim Rückweg ging mir mit meinen bald 61 Jahren fast ein wenig die Puste aus, ich hatte wirklich zu kämpfen und war dann froh, wieder zuhause zu sein.

Blick auf das Ostufer des Öjendorfer Sees

Der Öjendorfer See ist übrigens ein öffentlicher, kostenfreier Badesee und war am Sonntag auch sehr gut besucht. Er hat im Norden und im Süden große Auto-Parkplätze. Und an der Ostseite große Parkanlagen mit gemähten Graswiesen für die Besucher zum Entspannen und Chillen.

Am Westufer des Öjendorfer Sees

Es waren vor allem sehr viele türkische (Groß-)Familien dort. Gesehen habe ich unter anderem Tapeziertische, Grillgeräte, Shishas, Flug- oder Lenkdrachen und Schlauchboote. Und alles untermalt von viel Musik. Außerdem bin ich doch tatsächlich über ein kleines Plastiktütchen mit Marihuana auf dem Spazierweg durch diese Wiesen gestolpert, habe es aber wohlweislich nicht aufgehoben. 🙂

Baumgruppe am Ostufer des Öjendorfer Sees

Ich will Ihnen die schöne Gegend bei der Wanderung und vor allem den See nicht vorenthalten und poste hier einfach einmal die aufgenommenen Fotos.

Aufziehende Wolken am Ostufer des Öjendorfer Sees

Ich habe übrigens heute gleich einmal einige Ideen für weitere Wanderungen weiterentwickelt und mich bei Google Maps über diese Wanderungen informiert.

Spazierweg in Jenfeld

In Planung sind Wanderungen nach Süden nach Horn zur Horner Rennbahn und den dortigen Park (10 km insgesamt), nach Nordosten an der Wandse, einem kleinen Bachverlauf, entlang nach Berne (12 km insgesamt) und dann in den Westen zur Außenalster, also dem See, der im Zentrum von Hamburg liegt, ebenfalls an der Wandse entlang, diesmal nur in der anderen Richtung (17 km insgesamt). Bei letzterem ist eine zusätzliche Umrundung der Außenalster sicherlich nicht möglich, ich werde schon genug damit zu tun habe, die kompletten 17 km zu schaffen.

Unbefestiger Spazierweg in Jenfeld

Sie sehen, die Ideen gehen mir nicht aus. Und ich versorge Sie weiterhin nicht nur mit Kulinarischem, sondern auch mit einigen Ausflugsfotos aus Hamburg.

Kleiner Teich im östlichen Wandsbeker Gehölz, auf dem Rückweg

Aufgrund der Möglichkeit, in diesem und dem kommenden Monat noch das preiswerte 9-€-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr zu bekommen, plane ich eventuell auch einmal eine Variante eines Ausflugs bzw. einer Wanderung. Da fallen mir solche Projekte ein wie Ausflug mit der U-Bahn zur Außenalster, diese komplett umrunden und mit der U-Bahn wieder zurück und Ausflug mit der S-Bahn nach Klein-Flottbek zum Jenischpark, dortiger Spaziergang und mit der S-Bahn wieder zurück. Bietet sich ja aufgrund der preiswerten Beförderungsmittel derzeit an, auch so etwas zu planen.

Also, wie sagt das alte Sprichwort, wer rastet, der rostet. Und wenn Sie selbst solche regelmäßigen Wanderungen unternehmen, werden Sie schnell feststellen, dass diese Bewegung sehr gut tut und Sie werden sie nicht mehr missen mögen. Oder wie der Inhaber des Kiosks heute bei meiner Unterhaltung mit ihm sagte, „Sitzen ist das neue Rauchen!“ 🙂

Es gibt jetzt auch eine Streckenführung für eine Rundwanderung vom Wandsbeker Gehölz bis zum Öjendorfer Park und zurück. In einer herunterladbaren GPX-Datei. Machen Sie diese Wanderung nur bei guter Kondition! Die Strecke ist etwa 15 km lang und Sie brauchen etwa 4 Stunden dafür!

Rundwanderung Wandsbeker Gehölz – Öjendorfer Park