Gründung

Gründung einer gemeinnützigen Organisation für das Gehölz

Du bist Anwohner:in des Wandsbeker Gehölzes und nutzt es des Öfteren? Zu Spaziergängen oder dem Ausführen Deines Hundes? Oder langen Ausflügen am Wochenende? Dir liegt viel an dem weitläufigen Waldgebiet und Du liebst dieses schöne Stück Natur in der Millionenstadt Hamburg?

Aber Du hast auch Dinge zu kritisieren, die Du gern anders sehen würdest und für die Du andere Vorschläge hast?

Ein Öko-WC am Piratenspielplatz in der Kielmannseggstraße? Mehr Spielgeräte auf diesem Spielplatz? Mehr Flächen für Familien und Sport? Erhalt und Pflege des Baumbestands? Bäume pflanzen? Kultivierung der Tümpel und Teiche? Unterstützung der Tierwelt durch z.B. mehr Nistkästen? Möglichkeiten der Ansiedlung von noch mehr Tierarten?

Dann lass uns das gemeinsam angehen und uns um die Pflege und den Schutz dieses Naherholungsgebietes kümmern.

Lass uns eine gemeinnützige Gesellschaft gründen. Die staatliche Fördergelder und Spenden annehmen darf.

Wir waren kurz davor, einen nicht eingetragenen, gemeinnützigen Verein zu gründen. Leider sprang dann doch ein Nachbar von insgesamt drei Personen, der aber zuvor noch begeistert war von der Idee der Gründung eines Vereins, ab. Uns fehlt somit jetzt eine Person. Du bist gefragt, Dich zu engagieren und mitzumachen. Hast Du Interesse an der Gründung eines Vereins? Lass es uns miteinander angehen! Wir brauchen Dich! Melde Dich!

Gehölznachrichten

„Gehölznachrichten“

Du willst über die aktuellen Ereignisse im Gehölz immer informiert sein? Dann melde Dich doch hier kurz mit einigen Deiner persönlichen Daten und vor allem einer E-Mail-Adresse an.

Du bekommst jeden Monat am Anfang des Monats die „Gehölznachrichten“ kostenlos und frisch aus Deinem E-Mail-Postfach. Einfach ausdrucken, lesen und informiert sein.

Die „Gehölznachrichten“ beinhalten Ereignisse, die sich im zurückliegenden Monat im Gehölz ergeben haben. Das Format ist im leserlichen DIN A4, die Nachrichten in Farbe, mit vielen Fotos und im digitalen PDF-Format.

Ich freue mich auf Dich!

Als kleiner Appetithappen und als erste Ausgabe der „Gehölznachrichten“ stelle ich hier die April-2024-Ausgabe als Download zur Verfügung.

„Gehölznachrichten“ April 2024
Größe: 4 MB
Version: April 2024, 10 Seiten
Published: 5. Mai 2024

Schick mir zum Monatsanfang die kostenlosen „Gehölznachrichten“:

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    Gewässer

    Gewässer

    Bei meinen täglichen Kontroll-Touren durch mein Revier kamen mir immer wieder zwei Fragen auf. Hat das Gewässersystem im Gehölz auch einen Namen? Wie es die Wandse hat, die den Eichtalpark durchquert und in der Alster mündet? Und woher kommt das Wasser, das das Gehölz mutmaßlich von Osten nach Westen durchströmt?

    Gehölzgraben
    Für einen Bach doch eher zu schmal und zu wenig Wasserführung

    Die erste Frage ließ sich recht schnell klären. Das Gewässersystem hat historisch gesehen den Namen „Gehölzbach“. Aber da es sich mittlerweile fast nicht mehr um einen Bach handelt – es ist an manchen Stellen nicht einmal einen Meter breit –, handelt es sich eher um ein Grabensystem und die Bezeichnung „Gehölzgraben/Gehölzgräben“ ist angebrachter.

    Die zweite Frage zu klären ist schwieriger. Und um es vorwegzunehmen, ich habe mich mit dem Anliegen an die Grünaufsicht des Bezirksamt Wandsbek gewandt. Und dort an das Fachamt des Management des öffentlichen Raums, das auch für die Wandsbeker Gewässer zuständig ist. Die Antwort steht aber noch aus. Bei Vorliegen einer Antwort wird dieser Beitrag hier natürlich sofort mit den aktuellsten Daten aktualisiert.

    Wasserverlauf im Gehölzgraben im 3. Gehölz von Ost nach West
    Eifrig fließendes Wasser in den Gehölzgräben

    Zunächst einmal kann man konstatieren, dass der Gewässerfluss in den Gräben ganz offensichtlich vom vierten Gehölz im Osten bis zum ersten Gehölz im Westen  – das aber keine Gehölzgräben hat – verläuft. Kurz gesagt, von Ost nach West. Man kann den Gehölzgraben zurückverfolgen bis zum Husarenweg – der kleine Parkweg mit dem Kinderspielplatz östlich der Concordia-Vereins-Gaststätte –, zu dem er – vom vierten Gehölz kommend – parallel rechts davon verläuft. Dann jedoch endet er am Universitätsgelände der Bundeswehr und kann nicht weiterverfolgt werden. Doch wo ist ist seine Quelle oder der Ursprung des Wasserzuflusses?

    Kleiner Tümpel
    Großer Teich im 4. Gehölz – woher stammt das Wasser?

    Es gibt einen wichtigen Punkt bei der ganzen Sichtung. Nämlich den, dass Wasserführung im ersten und zweiten Gehölz und Wasserführung im dritten und vierten Gehölz getrennt voneinander zu betrachten sind. Und auch geografisch (fast) getrennt voneinander verlaufen. Und auch Quellen haben. Es gibt somit zwei Wassersysteme.

    Zum ersten und zweiten Gehölz:

    Das erste Gehölz hat keinen Gehölzgraben. Und das zweite Gehölz hat einen Grabenverlauf, der direkt von Süden nach Norden zieht. Er beginnt mit einem Wasserzufluss in der Jüthornstraße, nahe des großen Kinderspielplatzes. Das Besondere daran ist, dass es in Marienthal an der BAB 24 ein unter Denkmalschutz stehendes Pumpenhäuschen gibt, das die tiefer gelegene Horner Rennbahn und den dortigen Freizeitpark entwässert und das Wasser in diesen Grabenverlauf im zweiten Gehölz pumpt.

    Die Kielmannseggstraße macht kurz vor der Autobahn einen Schlenker in Richtung Nöpps. Dort bei etwa Hausnummer 174 steht das Pumpenhäuschen. Direkt dahinter ist die Autobahn bzw. die Lärmschutzwand dorthin. Damit ist zumindest die Wasserzuführung zum ersten respektive zweiten Gehölz geklärt.

    Der Verlauf des unterirdischen Kanals in die Wandse

    Der Gehölzgraben im zweiten Gehölz endet von Süden aus betrachtet links vom ersten Gebäude des Gehölzweges unterirdisch. Der unterirdische Kanal verläuft etwa auf Kellerhöhe eines Hauses. Da die Schule an der Bovestraße sicher auch ein Kellergeschoss hat, vermute ich, dass der Kanal an den Bahngärten von Süden aus gesehen links abbiegt und unter dem Fussweg im östlichen Teil des ersten Gehölzes verläuft – wie es auch die Karte angibt. Er fließt dann weiter unter der Schädlerstraße und der Wendemutstraße und mündet schließlich in die Wandse.

    Nördliche Mündung des Gehölzgrabens im 2. Gehölz vor den Bahngärten
    Verschlossener Zugang zur unterirdischen Führung des Gehölzgrabens an den Bahngärten

    Weiter blickend versorgt der Gehölzgraben somit die Wandse, dann die Alster und schließlich die Elbe mit Wasser.

    Nun ist auch nachvollziehbar, warum das erste Gehölz keinen Gehölzgraben hat. Denn das Wasser verläuft unter der östlich davon gelegenen Schule.

    Zum dritten und vierten Gehölz:

    Übrig bleibt die Frage, wie der Wasserlauf im dritten und vierten Gehölz stattfindet und wo das Wasser herkommt. Es verläuft nachprüfbar von Osten nach Westen. Und das dritte und vierte Gehölz hat nicht nur vier Teiche respektive Tümpel, die Wasser brauchen. Sondern ist auch durchzogen von vielfältigen Gehölzgräben, die alle Wasser enthalten und transportieren. Die Wasserversorgung nur auf Oberflächengewässer von höher liegenden Flächen zurückzuführen ist nicht schlüssig.

    Allerdings ist vielleicht zielführend, dass es zwischen beiden Wassersystemen doch eine kleine Verbindung und somit Wasserzufuhr gibt. Der Gehölzgraben im zweiten Gehölz, der das Wasser von der Pumpstation aus Horn bekommt, hat doch einen Zulauf eines Gehölzgrabens vom dritten Gehölz auf Höhe des Kinderspielplatzes. Und an der westlichen Spitze des dritten Gehölzes ist auch eine Kanalführung vorhanden, durch die das Wasser aus dem dritten Gehölz (dann vermutlich unterirdisch) in den Gehölzgraben des zweiten Gehölzes gelangt.

    Zufluss vom 3. Gehölz kommend in den Gehölzgraben im 2. Gehölz
    Kanalführung im Westen des 3. Gehölzes

    Irgendwohin muss ja schließlich das Wasser aus dem vierten und dritten Gehölz fließen, auch wenn es eventuell unterirdisch oder als Sickerwasser fließt.

    Aber das Graben-/Teichsystem im dritten und vierten Gehölz bleibt somit (noch) ein Rätsel.


    Ich habe vom Fachamt Management des Öffentlichen Raumes nun eine weiterführende Antwort zum Thema Wasserversorgung des Gehölzes, speziell des 3. und 4. Gehölzes, erhalten. Abschließend konnte man meine Frage aber auch nicht beantworten.

    Ich hänge die mir übersandte Karte hier an. Ich gehe einmal den Oberflächenwasserverlauf von Osten nach Westen, im Verlauf des fließenden Wassers, ab.

    Die beiden Gehölze erhalten vom Wassergraben südlich entlang des Husarenwegs ihr Wasser. Und südlich der Gaststätte Concordia ist tatsächlich ein Rückhaltebecken, Martin hatte hierzu recht. Das Wasser fließt von diesem Rhb vermutlich unterirdisch ins 4. Gehölz in den großen Teich.

    Und der große Teich speist den kleinen Teich weiter westlich und das dortige, sumpfige Gelände südlich und südöstlich des Piratenspielplatzes mit Wasser. Wasserverläufe sind hier diverse Wassergräben, die nördlich des mittleren Weges verlaufen.

    Dieses Wasser unterquert links vom Übergang vom 4. zum 3. Gehölz die Straße und kommt südlich des Spazierweges heraus. Und speist dann seinerseits durch mehrere Wassergräben den kleinen Teich im 3. Gehölz.

    Ich bin heute gerade mal den mittleren Weg abgegangen und habe mir das direkt vor Ort angeschaut. Die Wasserführung ist wirklich in sich schlüssig und passend.

    Bleibt unsere bestehende Frage, die ganz am Anfang meiner Überlegungen stand: Woher bekommt der Wassergraben entlang des Husarenwegs im Osten der beiden Gehölze sein Wasser?

    Diese Frage konnte mir das Fachamt nicht beantworten. Sie haben mich an die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft verwiesen. Ich greife das Thema jetzt nochmals auf und werde mich an diese Behörde wenden und unser Anliegen dort vortragen. Ich hoffe, wir bekommen eine dann schlüssige Antwort auf unsere Frage.

    Der Sommer beginnt bald …


    … und die Tümpel und Wasserpfützen beginnen schon auszutrocknen und zu normalem, feuchten Waldboden zu werden.

    Und dann steht mit Sicherheit im Hochsommer den Teichen und Tümpeln wieder eine Trockenperiode bevor, in der der Wasserstand extrem sinken wird.

    Auch erhöhter Algenwuchs und fast ein Umkippen der Teiche könnte dann wieder eintreten.

    Grünaufsicht

    Die Grünaufsicht war mit der Heckenschere unterwegs

    Vor Tagen hingen hier auf dem kleinen, schmalen Durchgang vom Damm am Autobahnzubringer Horn zum Holstenhofweg und der Brücke über die Autobahn die Zweige der Sträucher und Bäume stark herunter. Es war fast kein Durchkommen mehr.

    Besonders am Mittwoch, an dem es fast den ganzen Tag geregnet hat und ich meinen Spaziergang mit Regenschirm bei ständigem Regen gemacht habe, war das kritisch. Die Zweige hingen aufgrund der großen Regenmenge sehr schwer und tief nach unten. Auch der Regenschirm schützte da vor dem Wasser auf den Zweigen nicht. Obwohl ich einige tiefhängende Zweige mit dem Schirm zur Seite drängen konnte, wurde ich dennoch pudelnass.

    Nun hatte die Grünaufsicht sicher ein Einsehen und hat die Heckenschere ausgepackt. Und weitestgehend freien Durchgang ermöglicht.