Mäharbeiten der Grünaufsicht

Mäharbeiten der Grünaufsicht

Über die Mähwut der Grünaufsicht hatte ich ja schon berichtet und auch darüber, dass ich meinerseits darüber wütend war.

Die Mäharbeiten und Pflege der Rasenflächen im vierten und fünften Gehölz sind durchaus notwendig und sinnvoll. Es fragt sich aber, warum ausgerechnet der linke und rechte Wegrand des Husarenwegs im fünften Gehölz immer wieder gemäht werden muss, wo er doch die meiste Artenvielfalt an bodennahen, blühenden Pflanzen enthält. Ich habe immerhin über 40 verschiedene Arten hier dokumentiert.

Nun hatte aber die Mähwut der Grünaufsicht in den letzten Tagen dennoch auch ihr Gutes: Es wurde nahe der Dreiecksgabelung an der Obstwiese am östlichen Ende des fünften Gehölzes die Wasserzuführung und intermittierende Quelle der Gehölze wieder weitestgehend freigelegt. Auch ein Vorteil!

Thobie
Author: Thobie

3 Gedanken zu „Mäharbeiten der Grünaufsicht“

  1. Ich habe mir das jetzt einmal angeschaut – wobei ich den Verdacht hatte, dass die Maßnahme aufgrund einer vorherigen Melde-Micheleingabe meinerseits erfolgt war, mit der ich eine Beräumung des kompletten Grabens entlang des Husarenwegs erbeten hatte! Ich kann jedoch nicht feststellen, dass der Wasserfluss nun auch nur ein bisschen ungehinderter vonstattengehen kann als bislang… Hinzu kommt, dass hier auch kein fachmännischer Pflanzenschnitt erfolgt ist, sondern ein rücksichtsloses Reißen – das zudem, passend wie die Faust aufs Auge, genau zur beginnenden Brombeerreife vollzogen wurde…….

    Mit einem Wort: Jede Natur ist gestraft, wenn sie im Bezirk Wandsbek verortet ist – soviel Unkenntnis, Unverstand, Nachlässigkeit, Sorglosigkeit und Untätigkeit wie bei den zuständigen Stellen dort im Umgang mit ihr allzu häufig vorhanden ist!

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    • Moin, Ralf, nach reiflichem Überlegen, was mir die Mitarbeiterin des Fachamtes geschrieben hat und nachdem ich es mir heute auch nochmals vor Ort vor Augen geführt habe, muss ich Dir teilweise rechtgeben.

      Zum einen ist es ein völliges Unvermögen, gerade für die interessierenden Spaziergänger, die Brombeersträucher ausgerechnet in den beiden letzten zwei Augustwochen, also genau VOR der Reife und somit der Erntemöglichkeit der Brombeeren zu beschneiden.

      Zum anderen habe ich nach augenscheinlicher Prüfung festgestellt, es gäbe eine bessere Möglichkeit des Beschneidens und somit Zurückhaltens der Brombeersträucher. Auf diese Weise könnte man die Artenvielfalt der beiden reinen Wegränder, also das, was man landläufig als Gras- oder Rasenfläche bezeichnen würde, aber eben mit mehr als 40 Arten von bodennahen, blühenden Pflanzen auf einfache Weise erhalten und gedeihen lassen. Es wäre aber eben ein wenig mehr Handarbeit für die Forstleute der Grünaufsicht, wenn da jemand manuell mit der elektrischen Heckenschere – oder wie man diese Geräte nennt – an den Brombeerbüschen entlanggeht und NUR DIESE beschneidet. Und keinen Rundumkahlschlag mit der fahrbahren Mähmaschine quer über die Wegesränder hinweg durchführt.

      PS: Ich habe zwei Deiner Fotos vom Hochformat zum Querformat beschnitten, solch hohe Fotos machen sich auf der Website leider optisch nicht so gut. 😄

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